Schwerpunkte

Europäische Sicherheit als gemeinsame Handlungsfähigkeit denken.

CESR verbindet europäische Sicherheits- und Verteidigungspolitik mit gesellschaftlicher Resilienz, Preparedness und demokratischer Handlungsfähigkeit.

Unsere Themen folgen deshalb keiner Sammlung voneinander getrennter Einzelbereiche. Den strategischen Rahmen bildet die European Security and Defence Union – ESDU. Innerhalb dieses Rahmens betrachten wir militärische Verteidigungsfähigkeit, gesellschaftliche Sicherheitsfähigkeit und demokratische Resilienz als miteinander verbundene Dimensionen europäischer Sicherheit.

Übergeordneter Rahmen

European Security and Defence Union

Europa braucht eine Sicherheits- und Verteidigungsunion, die mehr leistet als die Koordination nationaler Verteidigungspolitiken.

Für CESR umfasst eine handlungsfähige ESDU gemeinsame strategische und militärische Fähigkeiten ebenso wie gesellschaftliche Resilienz, zivile Preparedness und den Schutz demokratischer Entscheidungsfähigkeit. Defence ist ein unverzichtbarer Bestandteil – aber europäische Sicherheitsfähigkeit erschöpft sich nicht in militärischer Verteidigung.

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Drei Dimensionen

Was europäische Sicherheitsfähigkeit ausmacht.

CESR betrachtet drei Dimensionen gemeinsam. Keine von ihnen kann die anderen ersetzen.

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Defence Capability & Deterrence

Kann Europa militärisch abschrecken, sich verteidigen und im Krisenfall gemeinsam handeln? CESR beschäftigt sich mit gemeinsamer Bedrohungsanalyse und Planung, Fähigkeiten und Readiness, Personal und Interoperabilität, Command & Control, Beschaffung, Verteidigungsindustrie und Finanzierung, militärischer Mobilität und kollektiver Verteidigung.

Die europäische Verteidigungsfähigkeit wird dabei NATO-kompatibel und unter Einbeziehung der transatlantischen Sicherheitsarchitektur gedacht.

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Societal Security, Resilience & Preparedness

Bleiben zivile Institutionen, kritische Infrastruktur und Gesellschaft auch unter Druck funktions- und handlungsfähig? Diese Dimension umfasst innere Sicherheit und Sicherheitsinstitutionen, institutionelle Resilienz, kritische Infrastruktur und grundlegende Dienstleistungen, zivile Vorsorge und Krisenmanagement sowie gesellschaftliche Preparedness und lokale Resilienz.

Dazu gehören auch Sicherheitskompetenz, Eigenvorsorge und die Bereitschaft von Bürger:innen und Organisationen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur gemeinsamen Sicherheit beizutragen.

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Democratic Resilience & Hybrid Threats

Wie können demokratische Systeme ihre Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit gegenüber Manipulation, Einflussnahme und hybriden Angriffen erhalten? CESR beschäftigt sich mit FIMI und Informationsoperationen, ausländischer Einflussnahme, hybrider Sabotage und Cyberangriffen, strategischer Korruption, wirtschaftlichem Druck, Cognitive Warfare, Propaganda und Polarisierung.

Im Mittelpunkt stehen dabei Informationsintegrität, institutionelles Vertrauen und der Schutz demokratischer Prozesse und Entscheidungsfähigkeit.

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Strategische Querschnitte

Sicherheitsfragen enden nicht an den Grenzen einzelner Themenfelder.

Vier Querschnittsperspektiven verbinden die drei Sicherheitsdimensionen und ordnen sie in Europas politische und gesellschaftliche Realität ein.

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EU Enlargement & European Security

EU-Erweiterung ist auch Sicherheitspolitik. CESR betrachtet Ukraine, Moldova und den Westbalkan aus einer gemeinsamen Integrations- und Sicherheitslogik und fragt, wie Beitrittskandidaten früher in europäische Sicherheits- und Preparedness-Strukturen eingebunden werden können.

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Transatlantic Security

Europa muss mehr Verantwortung für seine eigene Sicherheit übernehmen und seine eigenständige Handlungsfähigkeit stärken, ohne die transatlantische Verbindung unnötig zu schwächen. Die europäische Säule der NATO bleibt ein zentraler Bezugspunkt.

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Security Literacy & Public Engagement

Nachhaltige Sicherheits- und Verteidigungspolitik braucht gesellschaftliches Verständnis. CESR beschäftigt sich deshalb mit Sicherheitskompetenz, Verständnis von EU, NATO und Verteidigung, Preparedness, Krisenkommunikation und gesellschaftlicher Verantwortungsbereitschaft.

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Technology, Dependencies & Emerging Threats

Technologische Abhängigkeiten, neue Fähigkeiten und entstehende Bedrohungen verändern Europas Sicherheitsumfeld. CESR verfolgt diese Entwicklungen als Querschnittsthema und integriert sie dort, wo sie für konkrete Sicherheitsfragen relevant werden.

Österreich im europäischen Kontext

Europäische Sicherheit wird auch national konkret.

Österreich ist für CESR keine eigene thematische Säule, sondern eine nationale Anwendungsebene europäischer Sicherheit.

Wir beschäftigen uns deshalb auch mit österreichspezifischen Fragen wie Neutralität, Bundesheer und Wehrsystem, Gesamtstaatlicher Landesverteidigung, Preparedness, politischer Sicherheitskultur, Security Literacy und Österreichs Beitrag zur europäischen Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeit. Nationale Sicherheitsfragen betrachten wir dabei konsequent aus ihrem europäischen Zusammenhang.

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